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allgemeines Infrarotwissen

Infrarot ist nicht gleich Infrarot!

Wir bitten Sie, sich ein bisschen tiefer in die Materie Infrarot einzuarbeiten Es lohnt sich! Sie erarbeiten sich damit ein eigenes Beurteilungsvermögen und sind nicht mehr allein auf den Glauben aus zahlreichen Werbeversprechen angewiesen.

Hier ist eben die Gefahr, dass pauschale, undifferenzierte Betrachtungsweisen und irreführende Halbwahrheiten den Gesamtbegriff "Infrarotstrahlung" in Verruf bringen, obwohl bestimmte Anteile des Infrarotspektrums ein beträchtliches therapeutisches Potential enthalten. Die Einzelnen infraroten Spektralanteile sollen differenziert in ihrer Qualität und Wirkung beschrieben werden.

Infrarotstrahlung wird im allgemeinen Sprachgebrauch auch als "Wärmestrahlung" bezeichnet, da diese Strahlung beim Auftreffen auf die Haut eine Wärmeempfindung auslöst. Die IR-Strahlung ist eine natürliche Strahlung und begegnet uns im Alltag in den verschiedensten Formen: z.B. geben Sonne, Badezimmerstrahler oder Kachelofen IR-Strahlung ab. Sie entsteht, sobald ein Körper erwärmt wird, d.h. jeder warme/heisse Körper gibt mehr oder weniger IR-Strahlung ab.

Grundlagenwissen der Eindringtiefen im Gewebe:

Die unterschiedliche Eindringtiefe der Infrarotstrahlung wird hauptsächlich durch die Absorption des Wassers (Wassermolekühle) im Gewebe bestimmt.

Infrarot-A (760nm-1400nm):
Die Eindringtiefe in die Haut und in die Augen ist im IR-A Bereich am grössten, wobei die Strahlungsenergie über ein grosses Volumen aufgenommen wird. Die vorderen Augenmedien und der Glaskörper des Auges sind soweit durchlässig, dass die Strahlung die Netzhaut erreicht. Bei 1400nm erreicht nur mehr sehr wenig Strahlung die Netzhaut.

Infrarot-B (1400-3000nm):
Infolge der erhöhten Absorption durch Wasser nimmt die Eindringtiefe dieser Strahlung mit zunehmender Wellenlänge drastisch ab und erreicht bei einer Wellenlänge von 3000 nm ein Minimum. IR-B Strahlung erreicht die Netzhaut des Auges nicht mehr.

Infrarot-C (3000nm-1mm):
Die Eindringtiefe bleibt über das gesamte Gebiet aufgrund der sehr starken Wasserabsorption weit unter 1mm im Gewebe, d.h. die Strahlungsenergie wird bei Auge und Haut direkt an der Oberfläche aufgenommen. Die oftmals verwendete Bezeichnung "Tiefenwärme" bei IR-C Strahlern ist daher vom biophysikalischen Standpunkt her nicht angebracht. Tiefer liegende Hautschichten erwärmen sich bzw. die Körperkerntemperatur erhöht sich nur über Wärmeleitung (Weitergabe Brownscher Molekularbewegung von Teilchen zu Teilchen), verursacht durch einen Wärmeenergiefluss von Arealen höheren zu Arealen niedriger Temperatur.

Einen ausführlichen Bericht können Sie nachfolgend dowonloaden oder bestellen Sie unseren umfassenden Infrarotratgeber direkt nach Hause

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Verfasser des nachfolgenden Berichtes:
Seibersdorf Research - Abteilung Optische Strahlung

Beschreibung von Seibersdorf

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